Satzung


Satzung Sportverein Elbgrund e.V.


gültig ab 19.01.2007, geändert per Beschluss der JHV vom 20.02.2015,

geändert per Beschluss der JHV vom 03.02.2017


§ 1 Name und Sitz

Der am 12. Dezember 1920 gegründete Verein führt den Namen Sportverein Elbgrund und hat seinen Sitz in Elbtal-Elbgrund.


§ 2 Zweck und Aufgaben

  1. Der Sportverein Elbgrund verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist:

    1. Die Pflege des Sports unter besonderer Berücksichtigung der Jugendförderung. Dies soll unter Ausschluss aller parteipolitischen, konfessionellen und rassischen Gesichtspunkten geschehen.
    2. Auf volkstümlicher Grundlage die Gemeinschaft zusammenzuführen.

2. Der Zweck wird verwirklicht durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen.

3. Der Verein erkennt mit Erwerb der Mitgliedschaft im LANDESSPORTBUND HESSEN e.V. für sich und seine Vereinsmitglieder vorbehaltlos die Satzung des LSBH und die Satzungen der für ihn zuständigen Fachverbände an.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die zum Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 4 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 5 Mitgliedschaft

Der Verein hat:

  1. ordentliche Mitglieder ( ab dem 18. Lebensjahr)
  2. Jugendliche Mitglieder (unter 18 Jahren)
  3. Ehrenmitglieder (§ 15)


§ 6 Erwerb der Mitgliedschaft

Ordentliche Mitglieder können alle Personen werden, die bereit sind, die Bestrebungen des Vereins zu unterstützen und vorbehaltlos die Satzung des Vereins anzuerkennen.

Über die Aufnahme, die schriftlich zu beantragen ist, entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angaben von Gründen abgelehnt werden.


§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet:

  1. durch Tod
  2. durch Austritt, der schriftlich, zum Kalenderjahresende zulässig ist. Er ist mindestens sechs Wochen vorher zu erklären.
  3. durch streichen aus dem Mitgliederverzeichnis, wenn ein Mitglied
    1. 9 Monate mit der Entrichtung der Vereinsbeiträge im Verzug ist und trotz erfolgter schriftlicher Mahnung diese Rückstände nicht bezahlt, oder
    2. sonstige finanziellen Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht erfüllt hat.
  4. durch Ausschluss wegen vereinsschädigendem Verhalten, durch Beschluss des Vorstandes. Dem Auszuschließenden ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Ausschlussbeschluss ist dem Auszuschließenden schriftlich mit Begründung mitzuteilen. Gegen den Ausschlussbeschluss kann der Auszuschließende schriftlich die nächste Mitgliederversammlung anrufen, die dann endgültig entscheidet.
  5. Mit dem Ausscheiden aus dem Verein erlöschen alle Rechte und Pflichten gegenüber dem Verein.


§ 8 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Ordentliche und Ehrenmitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen teil-zunehmen, Anträge zu stellen und an Abstimmungen und Wahlen durch Ausübung ihres Stimmrechtes mitzuwirken.
  2. Jugendmitglieder bis zum 18. Lebensjahr besitzen in der Mitgliederversammlung kein

Stimmrecht.

  1. Jedem Mitglied, das sich durch Anordnung eines Vorstandsmitgliedes oder eines vom

Vorstand bestellten Organs oder einer Person in seinen Rechten verletzt fühlt, steht das

Recht der Beschwerde an den Vorstand zu.

4. Die Mitgliedschaftsrechte ruhen, wenn ein Mitglied länger als 9 Monate mit seinen

finanziellen Verpflichtungen im Rückstand bleibt, bis zur Erfüllung.

Die Mitglieder des Vereins sind verpflichtet:

  1. Den Verein in seinen sportlichen Bestrebungen zu unterstützen.
  2. Den Anordnungen des Vorstandes, der von ihm bestellten Organe und Personen in allen Vereinsangelegenheiten und den Anordnungen der Abteilungsleiter in den betreffenden Sportangelegenheiten Folge zu leisten.
  3. Die Beiträge pünktlich zu zahlen.
  4. Das Vereinseigentum schonen und pfleglich zu behandeln.


§ 9 Mitgliedsbeitrag

Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung festgesetzt. Sonderbeiträge können, für die Erfüllung der gemeinnützigen Vereinsaufgaben, als Umlage erhoben werden.


§ 10 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind.

  1. der Vorstand
  2. die Mitgliederversammlung


§ 11 Der Vorstand

1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus vier Mitgliedern. Diese führen

gleichberechtigt den Verein. Sie sind für folgende Aufgabenbereiche zuständig:

a) Organisation

b) Finanzen

c) Schriftverkehr

d) Mitglieder

Jeweils zwei Mitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

2. Der Vorstand wird erweitert durch

a) mindestens zwei Beisitzer

b) die Abteilungsleiter/innen

3. Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt.

Wiederwahl ist zulässig. Mitglieder des Vorstandes können sich in dieser Eigenschaft nicht

durch andere Personen vertreten lassen.

Jedes ordentliche Mitglied über 18 Jahren kann zum Vorstand gewählt werden.

  1. Der Vorstand führt die Vereinsgeschäfte. Die Verwendung der Mittel hat nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit, ausschließlich zur Erfüllung des Vereinszwecks zu erfolgen. Alle Ausgaben müssen vor ihrer Tätigung dem Grunde und der Höhe nach genehmigt sein. Ausgaben die vorher nicht der Höhe nach festgestellt werden können, müssen mindestens dem Grunde nach genehmigt sein.

5. Der Vorstand muss regelmäßig zusammenkommen und ist beschlussfähig, wenn mehr als

die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse werden mit der Mehrheit der abge-

gebenen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen zählen zur Berechnung der Mehrheit nicht mit.

Über die Sitzung ist ein Protokoll zu führen, in dem die Beschlüsse wörtlich aufzunehmen sind. Die Sitzungen des Vorstandes sind nicht öffentlich. Alle Beschlüsse sind grundsätzlich in Sitzungen herbeizuführen. Ausnahmsweise kann ein Beschluss auch schriftlich durch Rundfrage bei allen Mitgliedern des Vorstandes unter genauer Angabe des Beschlussgegenstandes herbeigeführt werden.

6. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand ordnungsgemäß gewählt

worden ist. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes bestimmt der

Gesamtvorstand einen Ersatz bis zur nächsten Mitgliederversammlung

7. Für die Erledigung bestimmter Aufgaben kann der Vorstand Ausschüsse bilden.


§ 12 Mitgliederversammlung

    1. Die Mitgliederversammlung ist die ordnungsgemäß durch den Vorstand eingeladene Versammlung aller ordentlichen Mitglieder. Sie ist oberstes Organ des Vereins.
    2. Die ordentliche Mitgliederversammlung (Generalversammlung) findet alljährlich statt und soll möglichst bis Ende März einberufen werden. Die Einberufung hat spätestens 2 Wochen vor dem Termin, schriftlich und unter Angabe der Tagesordnung, zu erfolgen.
  1. Die Tagesordnung sollte folgende Punkte enthalten:
    1. Jahresbericht des Vorstandes
    2. Bericht der Kassenprüfer
    3. Beschlussfassung über die Vorlage der Jahresrechnung
    4. Entlastung des Vorstandes
    5. die Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer –zweijährig

f) Beschlussfassung über Anträge des Vorstandes und Anträge der Mitglieder, die

beim gesetzlichen Vorstand schriftlich mindestens eine Wochen vor der Versammlung

eingereicht werden müssen.

4. Zu den weiteren Aufgaben der Mitgliederversammlung zählen:

    1. die Auflösung oder Fusion des Vereins
    2. die Abänderung und Ergänzung der Satzung
    3. die Festsetzung der Beiträge und der Beitragsordnung

5. Außerordentliche Mitgliederversammlung finden statt, wenn das Interesse des Vereins es

erfordert oder auf in Schriftform begründeten Antrag von der Hälfte der Mitglieder. Die

außerordentliche Mitgliederversammlung ist dann spätestens 4 Wochen nach Eingang des

Antrages einzuberufen. Die schriftliche Einladung soll 2 Wochen vorher, unter Angabe der

Tagesordnung, erfolgen.

6. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst.

Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen der

Zustimmung von 2/3 der anwesenden ordentlichen Mitglieder.

Mitglieder, die in der Mitgliederversammlung nicht anwesend sind, können gewählt werden, wenn ihre Zustimmung hierzu dem Versammlungsleiter schriftlich vorliegt.

Über alle Mitgliederversammlungen ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben ist.


§ 13 Vergütungen

1. Die Vorstandsämter und andere Funktionen werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.

2. Der Vorstand kann abweichend von Absatz 1 beschließen, dass den Vorstandsmitgliedern

und anderen Funktionsträgern für ihre Tätigkeit eine angemessene Vergütung gezahlt wird.

§ 14 Kassenprüfer

Den Kassenprüfern, die in der ordentlichen Mitgliederversammlung für jeweils 2 Jahre gewählt werden, obliegt die Prüfung auf Richtigkeit und Vollständigkeit der Buchungsvorgänge und Belege, sowie die Prüfung des Jahresabschlusses und der Wirtschaftsführung. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung den Prüfungsbericht über die Jahresrechnung und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Vorstandes. Ein Vorstandsmitglied kann nicht Kassenprüfer sein. Einmalige Wiederwahl der Kassenprüfer ist zulässig.


§ 15 Ehrungen

  1. Für außerordentliche Verdienste um den Verein kann ein ordentliches Mitglied durch eine Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt werden. Für den Beschluss ist eine 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Die Entziehung der Ehrenmitgliedschaft kann nur durch eine ordentliche Mitgliederversammlung ausgesprochen werden.

Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

  1. Ordentliche Mitglieder und andere Personen, die sich besondere Verdienste um den Sport oder um den Verein erworben haben, können durch den Vorstand mit der Vereinsehrennadel ausgezeichnet werden. Der Vorstand kann durch Beschluss Ehrennadeln wieder aberkennen, wenn der Besitzer rechtswirksam aus dem Verein, ausgeschlossen worden ist.
  2. Ehrenmitglieder und Träger der Ehrennadel haben die gleichen Rechte und Pflichten wie

ordentliche Mitglieder.


§ 16 Auflösung

Über die Auflösung des Vereins oder die Änderung des Vereinszweckes kann nur beschlossen werden, wenn der Vorstand oder 1/3 der Mitglieder dies beantragt und die Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit der Stimmen der erschienenen Mitglieder entsprechend beschließt, und zwar nach ordnungsgemäßer Einberufung der Mitgliederversammlung unter Angabe des Antrages und seiner Begründung, nach Erfüllung aller Verbindlichkeiten.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes, fällt das Vermögen an die Gemeinde Elbtal, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.


Beschlossen von der Mitgliederversammlung am 19.01.2007,

geändert per Beschluss der Mitgliederversammlung am 20.02.2015,

geändert per Beschluss der Mitgliederversammlung am 03.02.2017.



Elbtal, 03. Februar 2017




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Waldemar Traudt (Aufgabenbereich Organisation) Sören Heftrich (Aufgabenbereich Schriftverkehr)




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Stefan Müller (Aufgabenbereich Finanzen) Isabela Weber (Aufgabenbereich Mitglieder)